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ÜBER UNS
 
"Die Qualität ist das Anständige." Theodor Heuss
Eigentlich sollte man meinen nach Avatar wäre klar gewesen wie ein guter 3D-Film technisch produziert werden muss - Nachahmer willkommen! Aber, weit gefehlt. Die Studios in Hollywood sahen den Erfolg und wollten 3D auch in Ihren kommenden Blockbustern, egal ob Regisseure und Produzenten überhaupt Erfahrung in diesem immer noch neuen
Bereich der Filmproduktion hatten. Wer nicht will, fliegt raus. Potentielle Macher, die nach dem Verfahren “Learning by Doing” agieren gibt es genug. Erstmal machen - das scheint ohnehin eine Tugend in vielen Bereichen in den letzten Jahren geworden zu sein - um etwaige technische Schwierigkeiten oder gar - nicht vorhandenes KnowHow zerbrechen
wir uns später den Kopf. Das Produkt reift beim Kunden. Wir werden schon merken wenn den Kinogängern die Qualität nicht ausreicht - aber bis dahin rollt der Rubel. Das man sich auf die Art das Geschäft zerstört und die Akzeptanz der Kunden verliert scheint niemand bedacht zu haben oder zu interessieren...
Schaut man sich einiges 3D Material aus Hollywood genauer an, wird schnell klar warum Kinogänger bisweilen die Säle verlassen und über Unwohlsein bis hin zu Kopfschmerzen klagen. Da werden nicht nur gängige Stereo Aufnahmeregeln großzügig umschifft, auch die Qualität der Aufnahmen lässt bei vielen Filmen zu wünschen übrig: Von unterschiedlichen
Fokusentfernungen über Farbdifferenzen bis hin zu eklatantem Höhenversatz der Stereobilder zueinander findet sich alles was das 3D Filmerlebnis zur Hochleistungsrechenaufgabe für unser eh schon gebeuteltes Gehirn macht. Dieses versucht nämlich kontinuierlich die besagten Fehler wegzurechnen und ein brauchbares räumliches Bild aus den dargebrachten
Informationen zu erstellen. Dabei ist es lediglich eine Frage des Anspruchs all diese Fehler durch entsprechende Sorgfalt oder Korrektur in der Postproduktion zu vermeiden.
Diese Missstände erklären auch warum 3D-Animationfilme (zu welchen streng genommen auch Avatar gehört) so gut funktionieren und vom Publikum gern gesehen werden: In den virtuellen am
PC entstehenden Welten ist es quasi gar nicht möglich diese Fehler überhaupt erst zu produzieren, da virtuelle Kameras zu 100% identisch eingestellt werden können und virtuelle 3D-Kamera Rigs eben nunmal perfekt in ihrer Ausrichtung sind. Ihre schweren und unhandlichen Brüder aus der Realität hingegen wollen liebevoll bis aufs letzte 10tel Millimeter justiert
werden - und das pro Shot. Verständlich wenn manch einer da irgendwann die Geduld verliert, zumal einem die Zeit und das Budget im Nacken sitzten. Wer aber Stereo 3D Realfilm in zumutbarer Qualität produzieren will, braucht Zeit und noch mehr Geld als ohnehin schon. In diesem Kontext müssen wir uns also über die Qualität der letzten Jahre nicht wundern -
zumal obiger Leitsatz von einigen Studios vermutlich etwas zeitgemäßer gestaltet wurde. “Der Gewinn ist das Anständige”
 
 

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